Der DNS-Dienst ist für die Übersetzung von Domainnamen (z.B. www.hs-fulda.de) zu IP-Adressen (z.B. 13.93.52.132) zuständig. Er wird von uns allen täglich genutzt, ohne dass wir es überhaupt bemerken.
DNS-RPZ – oft auch als DNS-Firewall bezeichnet – blockiert den Zugriff auf bekannte schadhafte Domains bereits während dieser Übersetzung, also bevor eine gefährliche Seite überhaupt geladen wird. Damit werden Bedrohungen wie Phishing, Schadsoftware und die Kommunikation mit Botnetz-Servern frühzeitig unterbunden und der Schutz aller Hochschulangehörigen gestärkt.
Die Schutzfunktion wirkt zentral auf den DNS-Servern des Rechenzentrums. Eine Anpassung Ihrer Endgeräte ist nicht erforderlich, der Schutz greift automatisch. Voraussetzung ist lediglich, dass Ihr Gerät die DNS-Server der Hochschule verwendet – im WLAN (eduroam), im VPN und auf dienstlichen Rechnern ist dies in der Regel bereits der Fall.
Falls eine Webseite blockiert wird, zeigen wir eine entsprechende Information an (Bild links). Sollten Sie auf eine Webseite mit HTTPS (also verschlüsselter Verbindung) zugreifen, wird die Anzeige unserer Informationsseite ggf. blockiert, da sie kein zur ursprünglich aufgerufenen Webseite passendes Sicherheitszertifikat besitzt. In diesem Fall erhalten sehen Sie eine Seite wie im rechten Bild.
Wir stellen unter http://test.rpz.rz.fh-fulda.de eine dauerhaft als schadhaft bahandelte Domain bereit. Die Seite ist natürlich nicht wirklich schadhaft und kann gerne zum Testen verwendet werden.
Sollte eine Webseite blockiert werden, die aus Ihrer Sicht unbedenklich ist, wenden Sie sich bitte unter Angabe der vollständigen Adresse (z.B. test.rpz.rz.fh-fulda.de) an den Service Desk des Rechenzentrums, damit wir den Eintrag prüfen und die Seite gegebenenfalls freischalten können.
Blockiert werden nur Webseiten, die bereits als schadhaft bekannt sind.
Obwohl wir auf RZP-Informationen des DFN und der Schweizer Organisation SWITCH zugreifen und dadurch bereits mehrere Millionen Domains als schadhaft kennen, muss klar sein, dass schadhafte Domains, die uns bisher nicht bekannt sind, auch nicht blockiert werden können. Daher gilt weiterhin: Prüfen Sie Absender von E-Mails und Linkziele sorgfältig.